
Infrastruktur im digitalen Zeitalter: Investieren in die Vernetzung der Zukunft
Autor
Dr. Susanne Dittrich

Blogbeitrag
Infrastruktur im digitalen Zeitalter: Investieren in die Vernetzung der Zukunft
Stabilität und Wachstum in einem dynamischen Marktumfeld
Die Anlageklasse Infrastruktur hat sich als fester Bestandteil im Portfolio institutioneller Investoren etabliert und gewinnt vor dem Hintergrund globaler Megatrends wie der Digitalisierung und dem Ausbau erneuerbarer Energien weiter an Bedeutung. Insbesondere die dynamische Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) treibt den Energiebedarf erheblich in die Höhe: Anwendungen wie maschinelles Lernen, autonomes Fahren und personalisierte Medizin erfordern enorme Rechenkapazitäten, die Prognosen zufolge allein in Europa bis 2030 auf das Dreifache des heutigen Verbrauchs ansteigen könnten. Gleichzeitig stellen die Klimaziele der Europäischen Union hohe Anforderungen an den Ausbau erneuerbarer Energien, um den wachsenden Strombedarf nachhaltig zu decken. Schätzungen zufolge sind hierfür jährlich Investitionen in Höhe von rund 140 Milliarden Euro erforderlich. Neben der Erzeugung grüner Energie rücken auch der Ausbau moderner Stromnetze sowie die Entwicklung effizienter Speicherkapazitäten zunehmend in den Fokus.
Ein weiterer wesentlicher Impulsgeber für Infrastrukturinvestitionen ist die veränderte geopolitische Sicherheitslage. Jahrzehntelange Unterfinanzierung hat in Europa zu einem signifikanten Nachholbedarf im Bereich der Verteidigungsinfrastruktur geführt. Experten prognostizieren in den kommenden Jahren einen deutlichen Anstieg der Investitionen in diesem Sektor. Insgesamt befindet sich die Infrastrukturbranche in einer Phase globalen Wachstums, geprägt von einer Vielzahl neuer Projekte, die sowohl in Europa als auch weltweit realisiert werden.
Infrastruktur als stabiler Anker in unsicheren Zeiten
Die Infrastrukturbranche hat sich in den vergangenen Jahren als sehr widerstandsfähig erwiesen, selbst in Phasen wirtschaftlicher Unsicherheiten. Nach der Finanzkrise 2008/2009 profitierte diese Anlageklasse von einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld, während sie in jüngeren Krisen, wie der Corona-Pandemie und den wirtschaftlichen Folgen des Russland-Ukraine-Kriegs, ihre Stabilität eindrucksvoll unter Beweis stellte. Trotz globaler Herausforderungen wie gestörten Lieferketten, Energiekrisen und steigender Inflation blieben die Bewertungen privater Infrastrukturprojekte robust. Diese Resilienz ist auf die defensiven Eigenschaften der Anlageklasse zurückzuführen, die in diversifizierten Portfolios eine stabilisierende Wirkung entfaltet.
Infrastrukturinvestitionen bieten Investoren typischerweise stabile und inflationsgeschützte Erträge, die häufig auf langfristigen vertraglichen Vereinbarungen mit der öffentlichen Hand basieren. Darüber hinaus eröffnen sie die Möglichkeit, Illiquiditäts-, Komplexitäts- und assetspezifische Risikoprämien zu realisieren, was zu einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil führt – selbst in turbulenten Marktphasen.
Erfahrung und Expertise als Schlüssel zum Erfolg
Insbesondere Infrastrukturmanager mit einem belastbaren Track-Record und exklusivem Marktzugang zu attraktiven Transaktionen verzeichnen weiterhin eine hohe Kapitalnachfrage, da Investoren noch stärker auf erfahrene und vertrauenswürdige Partner setzen. Das attraktive Investitionsumfeld dieser Infrastrukturfonds spiegelt sich in einem stetigen Portfolioausbau sowie einer stabilen und nachhaltigen Fondsperformance wider.
Dachfonds: Der Zugang zu einer komplexen Anlageklasse
Für viele Investoren stellt der direkte Zugang zu Infrastrukturinvestments eine erhebliche Herausforderung dar. Hohe Kapitalanforderungen sowie die Notwendigkeit spezifischen Fachwissens erschweren den Aufbau eines diversifizierten Portfolios. Dachfonds bieten hier eine effiziente Lösung, indem sie Kapital von mehreren Investoren bündeln und auf etablierte Geschäftsbeziehungen zu renommierten und stark nachgefragten Infrastrukturfonds zurückgreifen – ein entscheidender Vorteil für eine erfolgreiche Beteiligung. Diese indirekte Beteiligungsform ermöglicht es institutionellen Anlegern, selbst mit begrenztem Kapital in die Anlageklasse zu investieren und von deren Potenzial zu profitieren.
Die Deka verfolgt diese Strategie gezielt, um ihren Kunden den Zugang zu attraktiven Infrastrukturprojekten zu erleichtern. Ein spezialisiertes und erfahrenes Expertenteam wählt sorgfältig hochwertige Infrastrukturmanager aus und gewährleistet eine breite Diversifikation nach Regionen, Sektoren und Technologien – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Europa. Innerhalb der sektoralen Allokation nehmen die wachstumsstarken Segmente Erneuerbare Energien und Kommunikation eine zentrale Rolle ein und machen zusammen mindestens 40 Prozent des Portfolios aus. Damit adressiert die Deka gezielt wachstumsstarke Zukunftsmärkte. Investoren profitieren so von einem bereits bestehenden, breit diversifizierten Infrastrukturportfolio, das langfristig stabile und attraktive Erträge verspricht.
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